Kernen/Weinstadt – Wenn der Kreisverband zum Politischen Aschermittwoch nach Schorndorf lädt, lassen sich das auch die Mitglieder aus Kernen und Weinstadt nicht entgehen. Ortsverbandsmitglieder mischten sich am 18. Februar unter das Publikum in der Barbara-Künkelin-Halle. Das Interesse an den Reden von Ministerpräsident Winfried Kretschmann und der Bundesvorsitzenden Franziska Brantner war groß.
Gemeinsam mit etwa 500 anderen interessierten Bürgern verfolgten die Kernen-Weinstädter das Programm, dessen Schwerpunkt deutlich auf dem aktuellen Wahlkampf lag. Neben den bundes- und landespolitischen Größen nutzten auch die regionalen Kandidaten Swante Sperling, Ralf Nentwich und Florian Haßler die Bühne für persönliche und politische Akzente.
Ein Abend der persönlichen Worte
Besonders die emotionalen Zwischentöne prägten den Abend. Ministerpräsident Winfried Kretschmann verabschiedete sich nicht nur als Landesvater, sondern warb auch leidenschaftlich für die nächste Generation. In einem Videobeitrag nach der Veranstaltung betonte er sichtlich zufrieden, wie wichtig es ihm gewesen sei, Florian Haßler noch einmal „loben und preisen“ zu dürfen. „Allein bekommt man nichts hin – Leute wie den Florian braucht man einfach“, so Kretschmann über seinen ehemaligen Büroleiter, der nun im Wahlkreis Schorndorf die Nachfolge von Petra Häffner angetreten hat.Auch Bundesvorsitzende Franziska Brantner unterstrich in einem Statement für Social Media, warum Haßler für den Landtag die richtige Wahl für den Wahlkreis Schorndorf sei.
Musikalischer Glanzpunkt mit Augenzwinkern
Für die inhaltliche und stimmungsvolle Umrahmung sorgte die Band „The Hornflakes“. Mit einer aktualisierten Version der Württemberger Hymne bewiesen sie Humor, indem sie sich charmant dafür entschuldigten, dass die Württemberger-Hymne den zweiten Landesteil geografisch traditionell eher vernachlässigt und trugen dann eine aktualisierte Version vor, in der die Reichsfürsten nicht zu Worms im Kaisersaal sitzen, sondern als Ministerpräsidenten im Bundestag und dennoch zum Schluss kommen, dass dieses Land doch das Beste von allen sei, zumal der Fürst, sein Haupt in des Bürgers Schoß legen könne.






Quelle: Joe Wagner